Umfrage Pawsthesis

Aktuell führen wir eine Umfrage zu Beinamputationen bei Tieren durch. Die Umfrage richtet sich an Hundebesitzer, Tierfreunde und Interessierte. 
Die Umfrage hilft uns dabei, die Prothesen noch besser zu machen und mehr auf die Wünsche unserer zukünftigen Kunden einzugehen.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!


Wir haben uns das Ziel gesetzt, eine Beinprothese für Hunde zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Prothese soll ohne einen operativen Eingriff am Hund anwendbar sein. Mithilfe der Prothese sollen Langzeitschäden, wie beispielsweise Arthrose, durch die Amputation eines oder mehrerer Gliedmaßen verhindert werden. 

Über uns

Wir sind zwei Studenten der Universität Augsburg, die sich das Ziel gesetzt haben, eine Beinprothese für Hunde zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Idee zu dem Projekt entstand im Laufe eines Projektseminars der Univeristät Augsburg. Während des Seminars entwickelten wir einen ersten Prototypen, den wir im Rahmen unserer Bachelorarbeiten weiter optimieren konnten. Aktuell sind wir dabei, ein Unternehmen zum Vertrieb für die Prothesen auf die Beine zu stellen.

Pawsthesis – Beinprothesen für Hunde

Pawsthesis ist ein Projekt, dass sich als Ziel gesetzt hat, eine Beinprothese für Hunde zu entwickeln und zu vertreiben. Der Name Pawsthesis lässt sich aus den beiden englischen Wörtern „paw“, für Pfote, und „prosthesis“, für Prothese, ableiten. Das Projektteam besteht derzeit aus den Freunden und Kommilitonen Dominik Hogen und Simon Schuß. Wir haben im Jahr 2016 unsere allgemeine Hochschulreife erlangt und noch im selben Jahr mit dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Augsburg begonnen. Im Sommer 2019 erhielten wir unseren Abschluss als Bachelor of Science. 

Die Idee für das Projekt entstand im Rahmen eines Projektseminars während des Studiums. Im Laufe des ca. 4-monatigen Seminars einwickelten wir einen frühen Prototyp, erstellten einen ersten Businessplan für unsere Geschäftsidee und konnten unseren ersten tierischen Projektpartner gewinnen. Dabei handelt es sich um den zehn Jahre alten Dackel Bruno, der vor drei Jahren sein linkes Vorderbein aufgrund einer Infektion verlor. Die so entstandene ungleichmäßige Verteilung des Gewichts führte bei ihm bereits zu einem Bandscheibenvorfall und Arthrose. 

Im Laufe unseres Projektseminars sind wir auf sehr viel positives Feedback und eine hohe Nachfrage zu tierischen Prothesen gestoßen, weshalb wir beschlossen haben, das Projekt auch nach dem Seminar weiterzuführen. Aufgrund des großen Erfolgs mit unserem ersten Prototyp bekamen wir die Möglichkeit, unsere Bachelorarbeiten über das Thema zu schreiben. Bedingt durch das große wirtschaftliche Potenzial und des hohen Bedarfs an Prothesen möchten wir die Geschäftsidee weiter vorantreiben und in naher Zukunft ein Unternehmen gründen. Zur Verwirklichung unseres Ziels haben wir uns für das EXIST-Gründerstipendium beworben. Dieses wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgeschrieben und bietet uns als Gründern einen einjährigen Kredit zur Gründungs- und Unternehmensfinanzierung. Das Stipendium erhalten wir seit dem 01.November 2020.

Das Angebotsspektrum von Pawsthesis soll alle denkbaren Fälle von Beinamputationen bei Hunden abdecken. Im Regelfall wird das betroffene Bein direkt am Rumpf des Hundes abgenommen, teils werden auch nur Teile des Beines, wie beispielsweise die Pfote, amputiert. Die daraus resultierende ungleichmäßige Verteilung des Gewichts und die Überbelastung der verbleibenden Gliedmaßen können auf lange Sicht zu einem Bandscheibenvorfall oder zu Arthrose führen. Durch das Tragen einer Beinprothese, vor allem bei längeren Strecken, können die durch eine Amputation verursachten Langzeitschäden verlangsamt oder teils gänzlich vermieden werden.

Basierend auf den ersten Prototypen entwickeln wir derzeit einen Prototyp 2.0, der die Grundlage für die Prothese bildet, die dann in den Verkauf gehen soll. Zudem konnten wir bereits weitere Projektpartner und Unterstützer aus der Industrie und Veterinärmedizin, wie beispielsweise der Tierschutzverein Augsburg, für unser Projekt gewinnen. 

Die Prothese soll individuell an den jeweiligen Hund angepasst werden. Hierfür wird der Stumpf, bzw. Rumpf des Hundes mittels Photogrammetrie erfasst. Auf Basis dieser Daten kann die Prothese aus Basismodulen an das Tier angeglichen werden. Anschließend werden die Bauteile mittels additiver Fertigung hergestellt. Dies ermöglicht eine flexible und individuelle Produktion nahezu aller erforderlichen Bauteile der Prothese. Durch unser Konzept lassen sich hoch individuelle und formkomplexe Prothesen zu verhältnismäßig geringen Kosten realisieren. 

Wir hoffen, ein nachhaltiges und erfolgreiches Unternehmen zur Herstellung und Vertrieb von Beinprothesen für Tiere aufzubauen und möglichst vielen gehandicapten Hunden helfen zu können. 

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Wir werden unterstützt von:

*Die Vorabregistrierung für eine Prothese ist keine verbindliche Bestellung eines Produktes von Pawsthesis.
**Die Umfrage findet anonymisiert auf umbuzoo.de statt. Für Informationen zum Datenschutz lesen Sie bitte die Dateschutzbestimmungen auf umbuzoo.de.